AGB

Allgemeines

Terminverlegung

Da die Hebamme berufsbedingt manchmal zu unplanmäßigen Einsätzen gerufen wird, kann sie gelegentlich Termine kurzfristig nicht wahrnehmen. In solchen Fällen wird sie so schnell wie möglich bescheid geben und weitere Vorgehen besprechen.

Haftung

Die Hebamme haftet für Leistungen der Hebammenhilfe im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Für die Tätigkeit jeder Hebamme im Rahmen dieses Vertrages besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer angemessenen Deckungssumme. Sofern ein Arzt hinzugezogen wird, entsteht zu diesem ein selbstständiges Vertragsverhältnis. Die Hebamme haftet nicht für die ärztlichen und ärztlich veranlassten Leistungen.

Privatrechnungen

Private Rechnungen der Hebamme an Selbstzahlerinnen sind innerhalb der vereinbarten Frist zu bezahlen, unabhängig von der Erstattungsdauer durch die Versicherung oder Beihilfestelle (§286 Abs. 3 BGB).

Hinweis: Die zahlreichen Tarife der privaten Krankenversicherungen unterscheiden sich beim Leistungsumfang und der Höhe der Hebammenhilfe erheblich. Einige preiswerte Tarife schließen Hebammenhilfe komplett aus, andere erstatten großzügig. Die Hebamme hat keine Kenntnis über den Inhalt der verschiedenen Versicherungstarife.

Bei Zahlungsverzug wird neben den verzugszinsen für jede Mahnung eine Mahngebühr von 5,00 Euro berechnet.

Kursbedingungen

Kurse, die im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind

  • Die Gebühren für durchgeführte Kursstunden werden bei gesetzlich versicherten Frauen von der Hebamme direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.
  • Da die Kursstunden bei einem geschlossenen Kurs aufeinander aufbauen, ist es nicht möglich, eine Teilnehmerin während des laufenden Kurses durch eine andere zu ersetzen.
  • Die Gebühren für versäumte Kursstunden werden nicht von der Kasse übernommen und daher von der Kursteilnehmerin selbst getragen. Diese gebühre für versäumte Termine richten sich nach der Privat-Gebührenordnung des Bundeslandes, in dem der Kurs stattfindet.
    Dabei ist es unerheblich, aus welchem Grund die Teilnahme nicht erfolgte.
  • Versäumte Kursstunden können nicht nachgeholt werden.
  • Die Hebamme ist berechtigt, einzelne Kursstunden kurzfristig zu verlegen.
  • Eine vorzeitige ordentliche Kündigung vor Kursende ist nicht möglich.

Kurse, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind

  • Die Teilnehmerin zahlt die Gebühren für den gesamten Kurs selbst.
  • Da die Kursstunden bei einem geschlossenen Kurs aufeinander aufbauen, ist es nicht möglich, eine Teilnehmerin während des laufenden Kurses durch eine andere zu ersetzen.
  • Die Hebamme behält ihren Gebührenanspruch auch dann, wenn die Teilnehmerin einzelne Stunden versäumt. Dabei ist es unerheblich, aus welchem Grund die Teilnahme nicht erfolgte.
  • Versäumte Stunden können nicht nachgeholt werden.
  • Die Hebamme behält ihren Gebührenanspruch unabhängig von der Erstattung durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung der Teilnehmerin.
  • Die Hebamme ist berechtigt, einzelne Kursstunden kurzfristig zu verlegen.

Selbstzahlerinnen

  • Die Teilnehmerin zahlt die Gebühren für den gesamten Kurs selbst.
  • Da die Kursstunden bei einem geschlossenen Kurs aufeinander aufbauen, ist es nicht möglich, eine Teilnehmerin während des laufenden Kurses durch eine andere zu ersetzen.
  • Die Hebamme behält ihren Gebührenanspruch auch dann, wenn die Teilnehmerin einzelne Stunden versäumt. Dabei ist es unerheblich, aus welchem Grund die Teilnahme nicht erfolgte.
  • Versäumte Stunden können nicht nachgeholt werden. Die Hebamme behält ihren Gebührenanspruch unabhängig von der Erstattung durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung der Teilnehmerin.
  • Die Hebamme ist berechtigt, einzelne Kursstunden kurzfristig zu verlegen.
  • Private Rechnungen der Hebamme an Selbstzahlerinnen sind innerhalb der vereinbarten Frist zu zahlen, unabhängig davon, ob die private Versicherung oder Beihilfestelle (§286 Abs. 3 BGB) den Kurs erstattet und der Erstattungsdauer der Versicherung oder Beihilfestelle (§286 Abs. 3 BGB).

Partnergebühr

  • Die Partnergebühr für den Geburtsvorbereitungskurs für Paare beträgt 95 Euro und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Dieser Betrag wird in der ersten Kursstunde beglichen.
  • Die Partnergebühr für den Crashkurs für Paare beträgt 70 Euro und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Dieser Betrag wird in der ersten Kursstunde beglichen.
  • Die Partnergebühr ist zu zahlen, unabhängig davon, ob die gesetzliche Krankenversicherung oder private Versicherung diese nicht, ganz oder teilweise erstattet.
  • Die Hebamme behält ihren Gebührenanspruch auch dann, wenn der oder die Partner*in einzelne Stunden versäumt. Dabei ist es unerheblich, aus welchem Grund die Teilnahme nicht erfolgte.